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Donnerstag, 9. Juli 2015

besondere Dankeskarten selbst gemacht ...

4 Jahre Grundschule sind vorbei - Wahnsinn. Einen ausführlichen und reichlich bebilderten Bericht vom Abschiedsgeschenk für die Klassenlehrerin, einem selbstgestalteten Scrapbook-Abschiedsalbum, hatte ich Euch bereits HIER  gezeigt. Aber natürlich haben wir auch dem restlichen Schul-Kollegium ein "Dankeschön" für die schöne Grundschulzeit zukommen lassen.

Für die nächste große Pause oder Schulkonferenz haben wir neben Kaffee, Tee, Keksen auch etliche schöne Süßigkeiten in einen Korb verpackt und diesen mit selbstgebastelten Karten mit ein paar netten Abschiedsworten überreicht.

Hier seht ihr zunächst die Dankeskarte unseres Sohnes. Wir haben uns hier für eine Zauberkarte entschieden. Der Stempel mit dem Schuljungen von hinten, den ich auf einer super tollen Digistampseite gefunden habe, hat es mir besonders angetan. Ich finde ihn einfach nur hammermäßig!:












Und wir als Eltern haben natürlich auch ein paar Abschieds- und Dankesworte zu Papier gebracht. Das ganze wurde in einer besonders aufwendigen Klappkarte, einer sogenannten Napkin Fold Card, überreicht.













Ich hoffe, Euch gefallen unsere tollen Karten genauso gut wie uns.


Liebe Grüße

Euer Grübchen

Freitag, 3. Juli 2015

Grundschule Ade - Erinnerungsbuch für die Lehrerin

Hilfe, die Zeit rennt einfach so und schneller als man glaubt, steht schon der nächste Abschied vor der Tür ...




Der Beginn der Sommerferien bedeutete für uns in diesem Jahr gleichzeitig das Ende der Grundschulzeit. So starteten wir in diesem Jahr mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die schulfreie Zeit. Natürlich freuen wir uns auf den neuen Lebensabschnitt, der unseren Sohn nach den Ferien erwarten wird: neue Schule, neue Lehrer, neue Herausforderungen, neue Freunde ... Aber auch mit einem weinenden Auge blicken wir auf die vergangenen 4 Jahre zurück. Insgesamt betrachtet kann man nämlich nur sagen: SCHÖN WAR´S !




Da ich momentan im Bastelfieber bin, hatte ich mich bereit erklärt, für die Klassenlehrerin ein Abschieds-/Erinnerungsbuch zu gestalten. Und so ist mein erstes größeres Scrapbook-Projekt entstanden. Es hat super viel Spaß gemacht, alles zu entwerfen und umzusetzen, aber ich hatte den Zeitaufwand absolut unterschätzt. Anregungen hatte ich mir ganz viele aus diversen Youtube-Scrapbook-Videos, bei Pinterest oder auch in facebook-Bastelgruppen geholt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an all die Kreativen, die ihre tollen Ideen auf diesen Wegen mit der Community teilen.

Nach vielen durchgebastelten Nächten, einem immensen Verbrauch von Klebemitteln aller Art, unzähligen Designpapieren, vielen Fotos, etlichen Stempeln und Stanzen, Magneten, Bändern und jede Menge Embellishments ist es dann noch gerade rechtzeitig zur Abschlußfeier fertig geworden. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden und die Lehrerin hat sich megamäßig über das Buch gefreut.




Zu den einzelnen Bildern werde ich Euch jeweils eine kurze Erläuterung geben. Fotos von Personen wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen von mir unkenntlich gemacht.
Viel Spaß beim Anschauen!

Da mir kein Bindegerät zur Verfügung steht, hatte ich mich im Netz, nach Alternativen umgesehen, wie man so ein Scrapbook befestigen kann und habe mich für die sogenannte "Hidden Hinge Bindung" entschieden. Das hat super geklappt und war gar nicht so schwierig, wie zunächst von mir befürchtet.
Ferner dienten als Grundlage 3 Stücke Pappe, diese habe ich mit einem Stück Wachstuchdecke eingeschlagen und mit Designpapier beklebt.
Verschlossen wird das Buch ganz einfach mit 2 Bändern.




Das Deckblatt zeigt neben ganz vielen Uhren zum einen die Jahreszahlen, von wann bis wann die Grundschule besucht wurde und zum anderen den Schriftzug "time to say goodbye". Mit ein paar Blumen verziert, gewinnt das Ganze an Volumen und Dimensionalität.




Schlägt man das Buch auf, so findet sich auf der Innenseite zunächst nur ein großes "Danke", zum einen aus eingefärbten Holzbuchstaben, zum anderen auch noch mehrfach gestempelt.




Die nächste Seite ist aufklappbar. Die Lehrerin hatte mir mal in einem Gespräch mitgeteilt, dass sie ein Fan der Popart-Kunst ist und so habe ich Fotos von ihr zu Popart-Collagen gestaltet (hierzu findet man über google diverse kostenlose Programme im Netz) und diese in der Klappkarte versteckt.

Für die folgende Seite mußte dann die Tasche einer alten Hose meines Sohnes herhalten.In der Tasche befinden sich verschiedene Kärtchen mit Sprüchen, die sich auf Lehrer, Schule oder Erziehung beziehen.
Im Fach hinter der Hosentasche versteckt sich noch eine "Window Frames Gate Fold card", die aufgeklappt ein Foto der Lehrerin offenbart. 
Außerdem seht ihr noch 2 größere rosafarbene Karten. Hierauf ist senkrecht in rot der Vor- bzw. Nachnahme der Lehrerin gestempelt. Wagerecht habe ich zur Lehrerin passende Adjektive gestempelt, so dass die Namensbuchstaben eingebettet wurden.




Absichtlich mithilfe von Stempelfarbe auf "alt" getrimmt und in sepia-Tönen gehalten ist die darauffolgende Seite. Hier blicken wir 4 Jahre zurück auf die Einschulung. Das ganze wurde noch mit dem bekannten Zitat von Wilhelm Busch " Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss ...." versehen. In einem seitlichen Einsteckfach befindet sich ein farbiges Klassenfoto aus dem ersten Schuljahr.

Im Anschluss kommen wir wieder zu einer mit Mini-Magneten verschlossenen Klappseite. Öffnet man die Klappe kommen Kärtchen mit den Aufgaben einer Lehrerin sowie die Geschichte "von der Entstehung der Lehrerin" zum Vorschein.




Nebenan findet sich eine Seite mit verschiedenen Einsteck-Tags, auf denen auch wieder Sprüche über Schule / Lehren zu lesen sind.

Blättert man weiter, so kommt man zu einer Fotoseite. Ich hatte alle Kinder einzeln fotografiert, diese Bilder vervierfacht, alle Fotos zusammengefügt und auch daraus wieder eine Popart-Collage erstellt. Darunter sind verschiedene Klassenfotos zu sehen. Eine Etage darunter befindet sich eine weitere Karte die beidseitig aufklappbar ist. Hier hatte ich Fotos von den Schülern geschossen, wo jeder seine fieseste Grimasse zeigt. Diese Seite soll die Lehrerin immer an die speziellen Momente in der Klasse erinnern, in denen die Kids ihre "dullen 5 Minuten" hatten ;-)




Unter dem Motto "Wir wünschen Ihnen ... alles Gute" steht die nächste Seite. Nach einer Anleitung von Pami habe ich eine One-Sheet-Mini-Album-Seite gebastelt und mit unseren guten Wünschen versehen.




Auf der folgenden Seite muss die Lehrerin tätig werden und ein von mir erstelltes Kreuzworträtsel ausfüllen, um an das Lösungswort zu gelangen. Die entsprechenden Fragen beziehen sich natürlich auf unsere Schule / Klasse. Sollte die Lehrerin wider Erwarten eine Frage nicht beantworten können, so befindet sich unter der Seite die Lösung versteckt.




Kennt Ihr das Lied "Alte Schule, altes Haus"? Dieses Lied hatten die Kinder für die Abschlussfeier eingeübt und dabei ist so manche Träne geflossen. Und unter dem Liedmotto steht auch die nächste Album-Klappseite. Auf der oberen Innenseite wurde ein Schulfoto mit dem Liedtext kombiniert.
Ferner habe ich hier noch einen Wasserfall-Mechanismus verbaut. Zieht man an der Lasche, so werden diverse Fotos aus der Schule sichtbar. Auch auf dieser Seite gibt es versteckte seitliche Einschubtaschen, in denen sich bunte Fotocollagen mit Bildern des Schulgebäudes und des Außengeländes befinden.




Als ich bei den Schülern in der Klasse war, habe ich nicht nur Fotos von Ihnen geschossen, sondern sie unter anderem auch gebeten, ihre Klassenlehrerin mit 3 Adjektiven zu beschreiben und die 3 Worte auf kleine, von mir vorbereitete Kärtchen zu schreiben. Diese 26 Tags haben ihre Heimat auf der nächsten Seite gefunden.

Das nächste Albumblatt wird von einem Foto der Lehrerin geziert. Öffnet man hier die Klappe, so kann man verschiedene Definitionen des Begriffes "Lehrer/in" lesen, vom Schulgesetz, über den Duden bis hin zu Stupidedia.




Hinter der "grünen Tafel" verbergen sich die Unterschriften der Kinder. Außerdem versteckt sich auf einer zweiten Ebene dahinter ein Einsteckfach, in dem sich Liedtexte (Bourani "Ein Hoch auf uns", Unheilig "Zeit zu gehen" sowie Coole Kids "Unsere alte Schule") befinden. 

Dann hatten die Schüler/innen von mir die Aufgabe erhalten, auf Karteikarten Tatsachen über die Klassenlehrerin aufzuschreiben. Beeindruckender Weise sind tatsächlich 67 verschiedene Fakten dabei  herausgekommen, die ich auf der nächsten Seite zusammengefügt habe. Ferner hatte ich an die Kids Fragebögen verteilt, diese ausgewertet und so Daten und Fakten über die Klasse zusammengetragen, die ebenfalls auf dieser Albumseite untergebracht sind.




Die nächste Doppelseite ist wieder eine Fotoseite. In einer Art Wasserfall habe ich die Fotos aller Kinder der Klasse in alphabetischer Reihenfolge zusammengetragen. Die Bilder wurden jeweils noch mit dem Namen des Kindes versehen, so dass die Lehrerin auch noch in einigen Jahren weiß, wer sie vom Foto aus anlächelt :-)

Auf dem nächsten Bogen Papier wagen wir einen Blick in die Zukunft. Auch hier gibt es wieder eine mit Minimagneten verschlossene Klappe, hinter der sich 2 große Fotoeinschübe befinden.
Alle Kinder wurden von mir mit einer Tafel geknippst, auf der sie ihren Berufswunsch niedergeschrieben haben. Sollten die Wünsche alle in Erfüllung gehen, so wird es in einigen Jahren wohl eine Ärzte-Schwemme geben, für Profifußball-Nachwuchs ist gesorgt und die Filmindustrie kann auf viele talentierte Leinwandgrößen hoffen. *g

Und da die Lehrerin nach den Ferien eine neue 1. Klasse übernehmen wird, durfte natürlich auch ein Notfallpaket für das nächste Schuljahr nicht fehlen. In den Taschen befinden sich Tags mit "nützlichen" Dingen, wie Streichhölzern für zündenden Ideen, dem sagenumwobenen roten Faden, Glückssträhnen, Trostpflastern, und und und ... 




Langsam aber sicher nähern wir uns nun dem Ende des Buches. Auf der vorletzten Seite gibt es noch ein "Bye-Bye" in Art einer Magic-Card .Sichtbar ist zunächst nur die Schwarz-Weiß-Umriß-Zeichnung zweier Kinder. Zieht man die Lasche heraus, so wird das Bild auf magische Weise bunt und der Schriftzug ist zu lesen.

Und zu guter Letzt ist - damit die Lehrerin die Klasse auch wirklich in (hoffentlich guter) Erinnerung behält - hinter einem mit einem Schlüssel verschlossenen Tor ein Beutel Vergißmeinnicht-Samen verborgen.




So, das war mein Erstlings-Scrapbook-Werk. Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Über Kommentare, künftige Verbesserungsvorschläge oder sonstige Kritik würde ich mich freuen.


Kreative Grüße

Euer Grübchen


Sonntag, 23. Februar 2014

Likies - Daumen hoch!

Kennt ihr schon Likies? Der typische facebook-gefällt-mir-Daumen ist sicherlich jedem ein Begriff. Nun gibt es diesen Mini-Daumen auch in Keks-Form. Leckeres Buttergebäck mit feiner Schokolade und besten Zutaten aus der Verdener Keks- und Waffelbäckerei Hans Freitag.






Die kleinen gefällt-mir-Daumen bestehen aus folgenden Zutaten: Weizenmehl, Zucker, 13,5% Butter, Kakaomasse, Glukosesirup, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Karamellsirup, Milcheiweiß, Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat), Volleipulver, Salz, Emulgator (Sojalecithine). Wer auf Nährwerte achtet, dem sei verraten, dass die Kekse je 100 g einen Brennwert von 1.938 kj / 463 kcal enthalten. Aber man isst sich daran ja schließlich nicht satt!





Für die Hersteller der Likies sollen Kekse nicht nur ein leckerer Knabbergenuss sein, sie sollen auch etwas ausdrücken. Hier sagt ein Keks mehr als viele Worte. Vielleicht mal ein Daumen hoch für diejenigen, die ein Dankeschön verdient haben. Oder einfach ein dickes Kompliment. Ein kleines "ich mag dich". Egal ob für die liebe Kollegin, die beste Freundin oder den coolsten Sohn ...
 
Von mir bekommt mein Patenkind heute ein dickes "Like" zum Geburtstag.  Tja, der Junge "gefällt mir" eben ^^.



Ich kann zu den Keksen und der Idee nur sagen: I LIKE !

Liebe Grüße

Euer Grübchen

Montag, 27. Januar 2014

Süßer Schmetterling mit Nervennahrung




„Land unter!“ oder besser „Wohnung unter Wasser“ hieß es vor einigen Tagen bei meinen Eltern.

Aufgrund eines alten, defekten Rohres in der Wand zwischen Bade- und Schlafzimmer gab es einen riesigen Wasserschaden. Das Schlafzimmer mussten wir komplett ausräumen. Dort stehen nun nur noch Trocknungsgeräte und Infrarotstrahler, die den entstandenen Schaden beheben sollen. Diese Geräte, die permanent laufen müssen und anfangs ein leises „bsssssssss“ von sich gegeben haben, haben im Laufe der Tage an akustischer Dominanz zugenommen. Aus dem flüster-bssssssss der Geräte ist mittlerweile ein unüberhörbares, tiefdröhnendes krzzzzbrrrmm geworden, was meine Eltern ja „nur noch“ ca. 3 Wochen ertragen müssen. Bei dem Geräuschpegel der Geräte scheint es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Dinger zu explodieren drohen. 
Es ist übrigens der Hammer, was sich so alles in Schränken und Bettkästen ansammelt und wie viel Zeit und Platz es braucht, um alle Sachen und Möbel zusammenzupacken und unterzubringen. Das Esszimmer meiner Eltern gleicht derzeit einem vollkommen überfüllten Möbellager und nur noch durch einen ganz schmalen Gang kommt man zwischen all den Umzugskartons und zerlegten Möbeln zu den provisorisch aufgebauten Kleiderständern. 
Da das Bad auch halb abgerissen werden musste, um die schadhaften Rohre freizulegen, hat sich der Vermieter entschieden, gleich in diesem Zusammenhang das komplette Bad (immerhin fast 50 Jahre alt) zu renovieren. So leben meine gestressten Eltern seit Tagen notdürftig und mehr schlecht als recht zwischen Küche und Wohnzimmer, stets umgeben von Dreck und Staub, Lärm von Trocknungsgeräten, Abbruchhämmern, Bohrmaschinen und ständig ein- und ausgehenden Handwerkern, Versicherungsvertretern, Gutachtern …

Hätten meine Eltern vorher geahnt, welche Ausmaße das alles annimmt, so wären sie sicherlich für die Dauer der Renovierungsarbeiten in ein Hotel gezogen. Aber das hätten sie niemals vermutet und nun hocken sie inmitten des Chaos und sind die reinsten Nervenbündel. Da meine Mutter heute morgen am Telefon fast weinerlich jammerte, sie könne diesen Dreck und Krach nicht mehr ertragen und sie brauche nun erst mal Schokolade als Nervennahrung, fiel mir ein, dass ich auf der Homepage von Anne super niedliche, mit Ferrero Küsschen gefüllte Schmetterlinge gesehen hatte. Diese wirken fröhlich, sind wirklich sehr schnell gemacht und ich finde sie ganz hinreißend.

Daher habe ich gerade zu Papier, Schere und Küsschen gegriffen und sie nachgebastelt.







Wer eine ausführliche Anleitung dazu haben möchte, kann dies bei Anne nachlesen: Schmetterlinge

Anne hat auch definitiv das viel schönere Designpapier, so dass ihre Schmetterlinge noch tausend mal besser zur Geltung kommen. Aber bei mir ging es - wie so oft - mal wieder nach dem Motto: man nehme, was da ist! Und deshalb sind meine Streifen leider nicht so hübsch und außerdem 2 cm zu kurz. Geklappt hat es aber dennoch.

Tolles Designpapier zum Basteln werde ich mir aber demnächst sicherlich auch mal gönnen. Wenn ich richtig gesehen habe, dann wird es bald bei Tchibo Bastelutensilien geben. Mal schauen, ob etwas für mich dabei ist … Oder hat jemand von euch für mich einen Tipp, wo man GÜNSTIG diese Design-/Scrapbookingpapiere kaufen kann?

So, die fertigen Schmetterlinge müssen nun schnell ins Krisengebiet der „Großbaustelle“ flattern, damit sie ein wenig Freude und ihr Inhalt gestressten Nerven eine Wohltat bereiten :-)




Liebe Grüße

Euer Grübchen

Dienstag, 21. Januar 2014

DIY - Exploding Box zum 40. Geburtstag

Gehört man mit 40 zum alten Eisen? Muss man sich in die Kategorien „alte Schachtel“ bzw. „alter Sack“ einordnen lassen? 




Nein, natürlich nicht!

„Alt sein“ kann man nicht an einer Zahl festmachen. „Alt sein“ ist relativ.

Als ich Teenager war, war ich natürlich der felsenfesten Auffassung, dass alle Personen jenseits der 30 alt seien. Diejenigen, die die 40+ erreicht hatten, waren schon so gut wie scheintot.

Jetzt, da ich mich selbst schon auf das halbe Jahrhundert zubewege, sehe ich das natürlich ganz anders. Ich fühle mich nicht alt und schon mal gar nicht scheintot. Das Empfinden von „alt sein“ verschiebt sich demnach mit dem eigenen Alter. Optisch hat das „alt sein“ bei mir natürlich schon vor längerer Zeit eingesetzt – erste Fältchen, graue Haare (ein Hoch auf den Erfinder der Haartönungen^^), die Wunschkleidergröße gehört leider auch schon lange der Vergangenheit an, physisch zeigen sich auch schon Veränderungen (nein, der Rücken tat vor 20 Jahren noch nicht so weh und die Zeiten, wo man mal einem Bus hinterher gesprintet ist, sind auch passé), aber vom Gefühl her ist man noch lange nicht alt!

Aber eigentlich wollte ich gar nicht über das Alter oder "alt sein" philosophieren, sondern euch meine „DIY-alte Schachtel“ vorstellen.

Eine gute Freundin von uns feiert diese Woche ihren 40. Geburtstag. 
In den letzten Wochen haben wir des Öfteren mit ihr zusammen gescherzt, dass sie dann ab diesem Zeitpunkt „explosionsartig“ zu einer „alten Schachtel“ mutieren würde. Um diesen Running Gag aufzugreifen, haben wir uns nun entschieden, ihr ihren Geschenk-Gutschein daher in einer „Schachtel“, einer sogenannten „Exploding Box“ zu überreichen. 


 

Auf den ersten Blick sieht die „Exploding Box“ wie eine gewöhnliche Schachtel aus. Nimmt man jedoch den Deckel der Box ab, so fallen die einzelnen Seitenteile schnell auseinander und fächern auf.




Die einzelnen Seitenteile kann man beidseitig nach Belieben gestalten und dekorieren.



Im Inneren meiner Box befinden sich neben ein paar kleinen Fieslichkeiten wie Anti-Aging-Cremes, regenerierenden und aufbauenden Pflegemittelchen oder Anti-Falten-Produkten auch ein paar nette Sprüche über „alte Schachteln“ sowie natürlich unser Geschenkgutschein.





Ich hoffe, das Geburtstagskind wird sich am nächsten Wochenende über ihre Schachtel freuen.



Liebe Grüße

Euer Grübchen

Donnerstag, 16. Januar 2014

Dem Glücklichen schlägt keine Stunde

Dem Glücklichen schlägt keine Stunde? Ach herrje! Ohne einen permanenten Blick auf die Uhr geht bei mir meistens leider gar nichts. Trage ich meine Uhr mal nicht am Handgelenk, fühle ich mich direkt nackt und werde ganz unruhig, weil ich nicht weiß, wie spät es ist. Der Wecker morgens ist genauso selbstverständlich und zwingend nötig, wie der Terminplaner auf dem Smartphone.
Manchmal bin ich gestresst und fühle mich unter Zeitdruck. Dann habe ich das Gefühl, dass die Zeit mir durch die Finger rinnt, was in Hektik und Stress ausartet. Andererseits gibt es aber auch Tage, an deren Ende ich mir denke, einfach nur Zeit totgeschlagen zu haben. Ein gesundes Mittelmaß wäre toll … 






Sogar unsere Kleinen leiden ja manchmal schon unter Zeitnot und Termindruck. Habt ihr mal versucht, wochentags nachmittags mehrere Kinder einfach nur zum Spielen zu verabreden? Gar nicht so einfach zwischen Hausaufgaben, diversen Turnvereinen, Schwimmkursen, Reiten, Kunst-AG´s, Chor, Tanzen, Musikschule, vielleicht noch Kommunionsunterricht und dergleichen. Ich sage euch, das ist ein Meisterwerk des Zeitmanagements! Irgendwie bin ich damals als Kind einfach nur rausgegangen und es waren immer Freunde zum Spielen da. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass meine Mutter je auf die Idee gekommen wäre, mit den Eltern meiner Freunde zu telefonieren, um abzuklären, an welchem Tag sich denn mal ein gemeinsamer Termin zum Treffen organisieren ließe. Heutzutage nichts Außergewöhnliches.




Sind wir also alle nicht mehr „glücklich“, weil wir permanent die Uhr und unsere Termine vor Augen haben? Vorprogrammiertes Unglücklichsein, weil der Tag von morgens bis abends durchgeplant ist?

Nein, ich denke nicht. Einige Dinge wie Schule oder Arbeit müssen eben zu bestimmten Zeiten sein, andere haben wir uns schließlich selbst auferlegt, weil sie ja auch schön sind und Spaß machen, so zum Beispiel das Treffen mit Freunden, der Theaterbesuch oder ein Massagetermin. Also sind Termine nicht gleichbedeutend mit Stress. Und solange zwischen den „Zwangsterminen“ noch genug Freiraum bestehen bleibt, um sich zu entspannen, für besinnliche Stunden, um Spaß zu haben oder einfach nur zu faulenzen, ist doch alles in Ordnung. Es kommt eben auf die Balance an, darauf, dass die Waagschale einigermaßen im Gleichgewicht bleibt. Und die schönen Augenblicke, seien sie noch so selten oder kurz, muss man wirklich genießen!

Die Redewendung „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“ haben wir übrigens Friedrich Schiller und seinem Wallenstein zu verdanken. Dort heißt es allerdings: „Die Uhr schlägt keinem Glücklichen“ (laut Wikiquote aus der Wallenstein Trilogie, Die Piccolomini, III,3 / Max Piccolomini).

Apropos Uhr.




Mein Schwiegervater hatte zu Lebzeiten Taschenuhren gesammelt. Er hatte eine ganze Wand liebevoll mit ihnen dekoriert und das sah toll aus. Bei uns liegen all diese schönen Taschenuhren nunmehr leider in einer Schachtel im Schrank. Von ihnen trennen wollen wir uns natürlich nicht, aber wo und wie wir sie angemessen unterbringen, wissen wir noch nicht. Diesbezüglich müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Kommt Zeit, kommt Rat ...

Meine eigene Lieblingsarmbanduhr wollte ich euch auch nicht vorenthalten:


Vor ca. 2 Jahren hatte ich das große Glück diese Uhr von Rochas Paris zu gewinnen und seitdem begleitet sie mich fast täglich. Den täglichen Gebrauch sieht man ihr anhand von kleinen Kratzern auch schon an, aber gerade das verpasst ihr einen besonderen Charme. 






Und schließlich ist eine Uhr doch auch ein Gebrauchsgegenstand. Ich finde, meine Rochas Uhr passt sowohl zur Alltagssachen als auch zu einer etwas feineren Garderobe wunderbar. Diese Uhr mit Edelstahl Armband, Edelstahl-Gehäuse und dem hochwertigen Saphirglas lässt sich nun wirklich zu allem kombinieren. Mir gefällt gerade besonders gut, dass sie etwas größer ist und nicht so filigran. Dennoch sieht sie edel aus. Zeitlose Eleganz mit einem sportlichen Touch.

Die Marke Rochas kannte ich zuvor gar nicht, aber die Firma stellt wunderschöne, qualitativ hochwertige und teilweise ganz ausgefallene Herren- und Damenuhren her. 
Hier könnt ihr euch selbst mal einen Überblick verschaffen:  


Tolle Uhren, oder?


Liebe Grüße

Euer Grübchen